Inklusion

Inklusion ist uns ein wesentliches Anliegen und deshalb im pädagogischen Konzept unseres Hauses fest verankert. So heißen wir in allen Bereichen Kinder mit besonderem Förderbedarf willkommen.

Arbeit mit hörgeschädigten Kindern im Montessori-Kinderhaus

Eine sehr wichtige Voraussetzung in der Entwicklung eines Kindes ist Zeit und Raum. Das Kind braucht Zeit um sich nach seinem eigenen Entwicklungsplan zu entfalten und Raum für seine Bewegungen. Kinder haben von Beginn an einen starken Willen sich auszudrücken und auszuprobieren. Dieser natürliche Drang der Kinder wird durch die Gebärdensprache unterstützt.

Die Grundsätze der Pädagogik Maria Montessoris ermöglichen den Kindern die Zeit und den Raum zur freien Entfaltung ihrer individuellen Entwicklung. Sie begleiten Kinder nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Durch die Mitarbeit unserer hörgeschädigten Kollegin in der Kinderkrippe profitieren alle, sowohl die Kinder, das Team, als auch die Eltern. In kleinen Projekten, anhand von Büchern, Bildern und Gebärden werden Kinder gemeinsam wachsen und miteinander, voneinander lernen. Hörgeschädigte Kinder lernen visuell, hörende Kinder in Lautsprache. Nach einiger Zeit kommunizieren auch hörgeschädigte Kinder in der Lautsprache.

Erweiterte gemeinsame Projektarbeit, auch in Zusammenarbeit bsp. mit Logopäden, und Fachdiensten in Kinderkrippe, Kindergarten und auch Hort, ermöglichen ein Miteinander in unserem Kinderhaus.

Hoergeschaedigte

„Hahn“ als Begriff der Gebärdensprache – Sehr gut besucht und informativ war der Info-Abend zur Arbeit mit hörgeschädigten Kindern. Die gehörlose Erzieherin Anja Rieder und die Stv. Kinderhausleitung Monika Hart stellten die Arbeit sehr lebendig dar.

Wir kooperieren bei diesem Projekt mit dem
Hörgeschädigten-Verein Rosenheim e.V.

Pressetext zum Infoabend am 17.04.15